Alarmierung |
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Alarmierung
Bevor
alarmiert wird, muss natürlich erst ein Notruf bei der Leitstelle
eingegangen sein. Tel.
112 Jedes
aktive erwachsene Mitglied der Feuerwehr Stammham besitzt einen
Funkmeldeempfänger (Abkürzung: FME). Technisch
gesehen ist ein Funkmeldeempfänger (umgangssprachlich Piepser) genauso
aufgebaut wie ein Radio, welches auf einen festen Sender eingestellt ist
und bei einem bestimmten Funksignal Alarm auslöst. Anschließend ist für
einige Sekunden die Alarmdurchsage zu hören. Im
Gegensatz zu Städten gibt es in den meisten Gemeinden noch Sirenen zur
Alarmierung. Die Sirene wird in Stammham bei Einsätzen tagsüber von 6
bis 22 Uhr zusätzlich zum Piepser ausgelöst. Von
22 Uhr bis 6 Uhr werden ab Mitte Dezember 2008 in Stammham die beiden
Sirenen nicht mehr eingeschaltet, da nun alle Aktiven Dienstleistenden
einen Funkmeldeempfänger
besitzen. Zusätzlich
wird eine Alarmmitteilung per Sprache durchgegeben die am Piepser abgehört
werden kann. Bei
einem Alarm für die Feuerwehr ertönt die Sirene dreimal hintereinander
mit einem 15 Sekunden Dauerton. Am
ersten Samstag an den ungeraden Monaten (Januar, März, Mai, Juli,
September, November) finden landkreisweite Probealarme statt. Das
heutige Alarmierungssystem von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten
ist nicht mehr Stand der Technik. Fast jede Hilfsorganisation wie
Polizei, BRK oder Feuerwehren besitzt einen separaten Kanal, dadurch
wird die Kommunikation untereinander erschwert. Bei größerem
Ereignissen wie Stürme, schweren Unfällen oder Großbränden kann sehr
viel Funkverkehr auf einem Kanal stattfinden so dass die Verständigung
erschwert wird. Ein weiteres Problem ist die fehlende Abhörsicherheit.
Aus diesem Grund wird deutschlandweit in den kommenden Jahren das
Funknetz auf einen einheitlichen Digitalfunk aufgerüstet. Die Kosten
dafür belaufen sich auf mehrere Milliarden Euro.
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